Konzert mit Flöte und Harfe

Kammerkonzert


© Dr. Andreas Janotta ARTS MANAGEMENT


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Gut Glindfeld

Samstag, 16. November 2019

19:30 - 22:30 Uhr

Lieder ohne Worte

Das Duo-Programm „Lieder ohne Worte“ des Blockflötisten Stefan Temmingh und der Harfenistin Margret Köll ist durch und durch vom Gesang inspiriert. Das Repertoire ist weit gespannt und reicht von Arien und Liedern des italienischen Früh- und Hochbarock bis in die Klassik hinein –  mit Liedern von Gluck, Mozart, Schubert und Mendelssohn sowie virtuosen Variationszyklen, die ursprünglich für Czakan (eine Art Blockflöte) von weniger bekannten Komponisten wie Scheindienst oder Küffner komponiert wurden.

„Meine künstlerische Arbeit als Blockflötist ist enorm vielfältig – von mittelalterlicher Musik bis hin zu Uraufführungen, mit 40 verschiedenen Blockflöten und in zahlreichen Besetzungen. Doch wenn es einen roten Faden gibt, der immer wieder auftaucht, so ist es die Faszination für den Gesang. Virtuosität darf nie Selbstzweck sein, sondern muss dem Ausdruck dienen und soll die Herzen der Zuhörer berühren. Das schafft der Gesang und das wussten auch die Komponisten, deren Werke in diesem Programm allesamt eine Verbindung entweder zu einfachen Liedern oder zu kunstvollen  Arien herstellen.“                                                     Stefan Temmingh

Der Südafrikaner Stefan Temmingh, ECHO-Preisträger 2016 als Instrumentalist des Jahres (Flöte), gehört zur Weltspitze auf der Blockflöte und lebt in München. Ein Blick in seine Diskographie zeigt, dass hier ein Künstler am Werk ist, der nicht nur wiederholt, sondern neue Traditionen schafft und Maßstäbe setzt. Bereits mit seinem hochgelobten Debüt „Corelli à la mode“ gelang es ihm, die Grenzen von Repertoire und Klang zu sprengen. Seine CDs mit der Sopranistin Dorothee Mields „Inspired by Song“ und „BIRDS“ (beide SONY/dhm) wurden von der Presse bejubelt, vielfach ausgezeichnet und führten 2016 zur Verleihung des ECHO Klassik. Seine neue Vivaldi-CD wurde 2018 mit einem International Classical Music Award, der Editor’s Choice von Gramophone und dem Diapason d’or als „die neue Referenz für dieses Repertoire“ (Diapason) ausgezeichnet.  Als Spezialist für Alte Musik tritt Stefan Temmingh international bei renommierten Festivals und Konzertreihen mit seinem Barockensemble „The Gentleman’s Band“ auf. Als Solist gastiert er mit verschiedenen Barock-, Kammer- und Sinfonieorchestern in Europa, Asien und Afrika, die er teilweise auch selbst leitet. Er initiiert und beteiligt sich auch an diversen Projekten und Uraufführungen von Neuer Musik. Immer wieder wird er mit dem legendären Frans Brüggen verglichen

Nach Anfängen auf der Tiroler Volksharfe studierte Margret Köll Konzertharfe in Innsbruck, Baltimore und München, wo sie bei Helga Storck mit einem pädagogischen und künstlerischen Diplom abschloss. Ihre Ausbildung an der historischen Harfe erhielt sie bei Andrew-Lawrence King und Mara Galassi, bei der sie in Mailand an der Academia Internazionale della Musica diplomierte. Seit 2012 unterrichtet sie die Klasse für Barockharfe an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin. 2008 wurde sie mit dem österreichischen Jakob-Stainer-Preis ausgezeichnet. Neben Engagements als erste Harfenistin verschiedener Orchester (z. B. den Münchner Symphonikern) ist Margret Köll auch Mitglied der zeitgenössischen Folk-Band Die Knödel, mit der sie zahlreiche Tourneen durch Europa, die USA (z.B. Knitting Factory, New  York), Kanada, Japan oder Mexiko unternahm, u.a. im Rahmen von Kollaborationen mit Künstlern wie Meredith Monk, Sainkho Namtchylak oder dem Kronos Quartett. Als Spezialistin für historische Harfe profilierte sich Margret Köll sowohl als Solistin als auch als Continuospielerin. Sie spielte mit Barockorchestern wie Il Giardino Armonico, der Accademia Bizantina, Europa Galante, dem Balthasar-Neumann-Ensemble, der Akademie für Alte Musik Berlin, B’Rock oder Concerto Köln. Ihre Engagements führten Sie zu den Salzburger Festspielen, nach Covent Garden, ans Theater an der Wien, die Operá Garnier Paris, die Bayrische Staatsoper oder die Mailänder Scala. Ein Highlight 2017 war das Eröffnungskonzert der Elbphilharmonie, wo Margret Köll im Duo mit Countertenor Philippe Jaroussky zu erleben war.

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Eintrittspreise:

Erwachsene: 20 €

Ermäßigt: 14 €

Eintrittspreise: Erwachsene 20 €. Jugendliche u. Studenten 14 €.  

Hinweise:

Eine Anmeldung ist erforderlich

Weitere Informationen:

www.kulturring-medebach.de

☎02982 – 9218610

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